Arbeitsweise

In allen Fällen arbeite ich analytisch, ich mache kein "Verhaltenstraining". Das bedeutet, dass ich versuche, die Kinder zu verstehen. Eine der Grundlagen ist das Spiel: Angeboten werden Gesellschaftsspiele, Mal- und Zeichenutensilien, einschließlich Zeichenblöcke und anderes Papier, Knetmasse und Bewegungsspiele, wie Dart oder Tischbillard. Die Spiele dienen der Kontaktaufnahme. Abgesehen davon, dass der Mensch im Spiel am echtesten ist (auch Erwachsene) hilft es, eine Beziehung aufzubauen, den Kindern hilft es, Vertrauen zu fassen, so dass sie im Laufe der Therapie über sich und ihre Umgebung sprechen können.

Jugendliche sprechen in der Regel von Anfang an. Nur wenige greifen zu Spielen, aber auch Spiele für Jugendliche sind vorhanden. Bei den Berichten über ihren Alltag oder Ferien oder ihre Ängste oder andere Gefühle, versuche ich, die Botschaft hinter den Wörtern zu finden, das Unbewußte, das die treibende Kraft für Entscheidungen ist, zu erahnen, aufzudecken und in das bewusste Denken zu überführen.
Es geht auch immer darum, das zu finden, was an wirklichen Bedürfnissen oder Wünschen oder Vorstellungen vorhanden ist. Diese sind häufig versteckt unter den Wünschen, der Umwelt - den Freunden und Eltern - zu gefallen, gemocht zu werden oder ja keine "Fehler" zu machen, was von der ureigenen Persönlichkeit wegführt. Die Frage lautet in diesen Fällen: "Wie geht es Ihnen oder Dir damit?"
Denn, wir fühlen uns dann lebendig, wenn war das tun, was uns entspricht, was zu unserer Persönlichkeit gehört.

Zu den analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapien gehört die Psychotherapie für Beziehungspersonen im Verhältnis 4 : 1. Das bedeutet, dass nach 4 Kinder- oder Jugendlichenstunden eine Elternstunde erfolgen kann. In diesen Stunden werden die Schwierigkeiten besprochen, die Eltern mit ihren Kindern oder Jugendlichen haben, wir können zusammen überlegen, wie Eltern mit ihren Kindern umgehen, sie verstehen und erziehen können.
In diesen Stunden können jedoch auch die Schwierigkeiten besprochen werden, die Eltern mit ihrer Partnerschaft haben. Da ich ausgebildete Paar- und Familientherapeutin bin, können Eltern über sich selbst sprechen, über ihre partnerschaftliche Beziehung oder über ihre Beziehung zu den eigenen Eltern, die aktuelle und/oder die vergangene Beziehung.